Hallo meine Lieben, ihr müsst die lange Wartezeit entschuldigen aber hier war wirklich viel los.
Ich beginne aber erstmal mit meinem letzten Wochenende, da stand ja der Ausflug nach Killarney und eine Rundfahrt über den Ring of Kerry an. Freitag um zwei Uhr ging es also los, auf nach Killarney, die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden, angekommen in Killarney ging es erstmal ab zum Lidl, damit sich jeder mit Essen und Getränken, vor allem Getränken (laut den Gruppenleitern) eindecken konnte. Dann ging es in die Cotteges, die wirklich super waren. Die Zimmer waren recht groß und wir haben immer zu sechst in einer gewohnt. Abends ging es dann erstmal in die City auf einen Pint und ein bisschen shopping. Killarney ist ein wirklich hübsches aber auch sehr touristisches Örtchen. Zurück in den Cotteges haben wir uns dann alle etwas zurecht gemacht und dann ging es auf zur Party. Oder zumindest sollte das eine werden. Ich hatte mir im Lidel überlegt eine Bowle zu machen, die ich mir mit zwei Mädels aus meinem Haus teilen wollte, naja irgendwann haben wir unser Getränk dann für vielleicht 30 Minuten aus den Augen gelassen und anschließend war es leer…ja richtig klasse diese Erasmusstudenten. Da die Jungs die unsere Sachen ausgetrunken hatten, dann auch noch versuchten mit Wasser abzuspeisen, sind wir dann im Kollektiv zurück in unser Haus gegangen, war also eher eine lahme Veranstaltung, wie man auch auf den Fotos sehen kann.
Am Samstag ging es dann um 10 Uhr etwa los in den Ort um uns Fahrräder auszuleihen. Es war denn etwa elf als wir endlich los kamen. Super Organisation wenn man für 52 Leute nur 50 Fahrräder hat und vorallen nicht genügend Frauenräder…naja aber wir habens dann doch irgendwie geschafft. So sind wir dann also los Richtung Killarney Nationalpark. Noch war das Wetter nicht so schlimm wie angekündigt, was uns angesichts des Waldweges doch recht zuversichtlich stimmte. Unsere erste Station war dein eine Kloserruine, sehr gut erhalten, und ein Gravejard. Sehr interessant, in den irischen Gräbern wardern ganze Familien in ein Grab gelegt aber es gibt keine großen Blumenbeete sondern schlichte Steinplatten oder mit Kiesel bedeckte Grabflächen. Es waren auch einige sehr alte Gruften dabei. Danach ging es dann weiter zum Muckross House (http://www.muckross-house.ie/location_map.htm) einem alten Herrenhaus direkt an einem Teil des Lough Leane gelegen. Dort haben wir dann etwa zwei Stunden Mittagspause gemacht und hatten Zeit zum Souvenir shopping und Landschaft gucken. Nach der Pause sind wir dann weiter zu einem Wasserfall, den ich mir etwas größer vorgestellt hatte, aber er war doch sehr beeindruckend. Achja und zwei Damen in Abendkleidern standen im Fluss und haben Prtätfotos machen lassen, lustig die Iren.
Dann kam die Schreckensfahrt oder auch Wildwassertour wie ich sie gerne nennen möchte. Auf dem Weg, entlang einer vielbefahrenen Straße, wieder Richtung Killarney City fing es dann an zu regnen. Und was für ein Regen. Da half keine Regenjacke mehr, wir wurden Nass, und nasser und dann mussten wir noch zu einem Castle abbiegen, quasi kurz vor dem sicher geglaubten Ende dieser Openair Dusche. Nein, erstnochm mal Burgruinen anschauen. Da waren wir ja schon durchnässt, das beste kam dann aber auf dem Rückweg. Pfützen! Pfützen etwa 20 – 30 cm tief auf dem “Fahrradweg”( die gibt es in Iralnd nämlich nicht wirklich). Das hieß dann, Wasser marsch und wir hatten das Dreckswasser in unseren Schuhen, jaaaa was ein Spaß wo wir doch noch 30 Minuten zur Unterkunft laufen mussten. Jeder der mich kennt weiß, Bernadette nimmt da natürlich ein Taxi. Zack, hatten wir eins gefunden wo alle 6 Mädels aus unserem Haus reingepasst haben und ab ging es in trockene und vorallem warme Haus.
Nachdem unsere Klamotten im Trockner waren beschlossen wir, schon aus Protest, nicht zur zweiten Party dieses Wochenendes zu gehen. Stattdessen wurde Pizza gemacht und zwei Flaschen Rotwein geöffnet und so hatten dann wir sechs (4 Französinnen und zwei Deutsche) einen plauschigen Abend auf dem Sofa.
Aber dann, der Sonntag begann mit blauem Himmel und Sonnenschein. Wirklich unfassbar dieses irische Wetter. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann auf den “Ring of Kerry” unterwegs. Da stellten wir dann erstmal fest, dass diese Rundstraße unglaublich schmal ist. Und zwar so schmal, dass Reisebusse nur in einer Richtung über die Starße fahren dürfen, da wenn sich zwei entgegenkämen das an vielen Stellen nicht passen würde. Insbesondere an einigen Kurven hatten wir einige spannende Momente, bei denen der Busfahrer wirklich scharf bremsen musste. Aber mit dem ersten Aussichtspunkt wurden wir dann schon entlohnt. Es ging weiter nach Waterville, eine kleinen sehr hübschen Dörfchen an der Atlantikküste. Berühmt ist der Ort, da Charlie Chaplin dort jeden Sommer einen Monat lang Urlaub machte und es aus diesem Grund auch eine (angeblich) lebensgroße Statue an der Promenade gibt. In diesem Postkartenort verbrachten wir dann unsere Mittagspause. Das war wirklich so toll. Sonne satt und Panoramastrand. Für uns gab es Fish&Chips und eine Aussicht die man so nicht erwartet hatte. Anschließend haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Cork gemacht, mit einem letzten Stopp an der Südseite des Killarney Nationalpark.
So und wenn ihr euch jetzt fragt, wovon redet die da eigentlich? Ist ja schön erzählt, aber wo sind die Fotos? Da es so viele sind, habe ich eine Auswahl, von ca. 70 Fotos in einem Fotoalbum zusammengestellt das ihr euch unter folgendem Link herunterladen könnt. Die Fotos sind natürlich chronologisch zu meinem Bericht, ich habe aber unter den Fotos kleine Kommentare in die Notzzeile geschrieben.
fotoalbum-vom-trip-nach-killarney-und-der-fahrt1
So ich hoffe euch gefallen die Bilder. Wenn ihr mögt, würde ich gerne eine Rückmeldung erhalten wie ihr diese Form der Fotoübermittlung findet.
Ganz liebe Grüße
Eure Bernadette